Panikstörung Therapie – Kognitive Ansätze

Buch-Beschreibung

Expositionsbasierte Therapie der Panikstörung mit Agoraphobie: Ein Behandlungsmanual (Therapeutische Praxis)

Die Wirksamkeit von kognitiv-verhaltenstherapeutischen Programmen bei Panikstörung und Agoraphobie wurde vielfach nachgewiesen. Diese Programme bestehen in der Regel aus verschiedensten Interventionen, wobei Exposition eine der effektivsten Strategien darstellt. In der therapeutischen Praxis gestaltet sich die Durchführung der Expositionsübungen aus organisatorischen und inhaltlichen Gründen jedoch häufig schwierig. Dieses Manual stellt ein Programm zur Behandlung der Panikstörung mit Agoraphobie vor, in dem die Expositionskomponente im Mittelpunkt der Therapie steht.

Nach einer Beschreibung des Störungsbildes und des diagnostischen Vorgehens werden die 12 Sitzungen des Therapieprogrammes praxisorientiert dargestellt. Zu Beginn der Behandlung werden im Rahmen der Psychoedukation die individuellen Entstehungs- und Aufrechterhaltungsbedingungen der Störung gemeinsam erarbeitet. Mithilfe strukturierter Therapiematerialien wird der Patient Schritt für Schritt an die Expositionsdurchführung herangeführt. Das Manual beschreibt zwei Anwendungsvarianten: Exposition mit Therapeutenbegleitung in der Situation sowie ausführliche Vor- und Nachbereitung von Expositionsübungen ohne explizite Therapeutenbegleitung. Zunächst werden Expositionsübungen zur Reduktion der Angst vor Körpersymptomen gemeinsam durchgeführt, bevor anschließend Übungen zur Reduktion der Angst in Situationen geplant werden. Für die Übungsbesprechung und die Durchführung von Hausaufgaben stehen Expositionsprotokolle zur Verfügung. Auf den Umgang mit Problemen bei der Durchführung der Übungen wird ausführlich eingegangen. Das Programm beinhaltet ferner zwei Auffrischungssitzungen zur Rückfallprophylaxe. Die zahlreichen Arbeitsmaterialien liegen auf einer CD-ROM vor. Die Wirksamkeit des Behandlungsprogramms wurde in einer kontrollierten Studie an 369 Patienten mit Panikstörung und Agoraphobie nachgewiesen.

 

Bei einer Panikstörung Therapie vertrete ich unter anderem die folgenden Ansätze

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen können die spezifische Funktionsweise und Wirksamkeit der Hypnosetherapie belegen. Bei Angststörungen, Phobien und leichten Depressionen ist der Einsatz von Hypnose sogar hoch effizient. Hypnose wurde vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wissenschaftlich fundierte Methode anerkannt.

Ich arbeite mit kognitiv-systemischen Ansätzen,  prozess- und ursachenorientiert.

Der Klient ist der Experte für seine Schwierigkeiten, nicht der Therapeut.

Jeder Klient ist einzigartig. Aus diesem Grund sollte eine Therapie die Subjektivität des Klienten berücksichtigen.

Die Therapie sollte sich an den Klienten anpassen, nicht der Klient an die Therapie.

Nicht der Therapeut führt in der Therapie, sondern der Klient. Der Therapeut sollte sich komplett aus Inhalten raushalten und seinen Fokus auf die Strukturen interner Kommunikations- und Informationsverarbeitungsprozesse seines Klienten richten.

Oftmals ist es für therapeutische Ziele sehr nützlich, interne dysfunktionale Kommunikations- und Bewertungsmuster des Klienten aufzubrechen.

Weiterlesen: Meine Ansätze für eine Panikstörung Therapie