Ohne Flugangst in den Urlaub starten

Im Herbst werden wieder die Reiseportale durchsucht. Die Planung des nächsten Sommerurlaubs steht an. Es tagt der Familienrat. Günstig wäre ein Flug auf die Balearen oder auch eine Reise nach Florida wäre der Traum der Familienmitglieder wenn, ja wenn da nicht die Flugangst eines Mitglieds wäre. So fährt man zähneknirschend mit dem Fernbus über viele Stunden nach Italien und muss auf Urlaub in der Ferne ganz und gar verzichten. Dabei würde man so gern einmal den Krüger Nationalpark besuchen, in der Türkei die Kultur oder Delphine in Florida bewundern. Doch das ist nicht möglich, wenn jemand Angst hat, mit einem Flugzeug zu fliegen.

Es ist Jahr für Jahr das gleiche (Horror)-Szenario: Die Betroffenen bekommen wahnsinnige Angst, ja regelrechte Panik, wenn auch nur darüber gesprochen wird, mit dem Flieger in den Urlaub zu starten. Warum ist das eigentlich so? Was bewegt die Menschen derart, dass sie Schweißausbrüche und Herzrasen bekommen, ihnen übel oder schwindelig wird?

Wenn man sich näher mit den Gefühlen auseinandersetzt, welche überwiegend in unserem Unterbewusstsein entstehen, ist die Antwort einfach. Das ist nicht nur für die Flugangst gültig, sondern auch für andere Phobien, wie z. B. Redeangst oder Lampenfieber. Die phobischen Situationen stellen sich Betroffene bis ins kleinste Detail vor. Sie malen sich die schlimmsten Szenarien aus. Im Falle von Flugangst ist das z. B. ein Absturz und der Tod in einem brennenden Flugzeug oder ein Kidnapping der Maschine durch Terroristen. Beim Lampenfieber ist es die Angst vor peinlichen Versprechern oder dem Vergessen des ganzen Textes.

Dadurch, dass Betroffene immer und immer wieder im Geiste durchgehen, was passieren könnte, verstricken sie sich immer tiefer in der Angst. Passiert wirklich etwas, dann fühlen sie sich bestätigt und haben beim nächsten Mal noch mehr Angst vor dem Versagen. Die Angst verstärkt sich. Je mehr man sich aber ängstigt, umso weniger kann man sich konzentrieren – schließlich schnürt die Panik die Kehle zu. Betroffene sind unfähig, vor Publikum zu sprechen oder etwas vorzutragen. Oder unfähig, auch nur an einen Flug zu denken.

Letzten Endes nehmen Betroffenen diese Ängste die Freude am Leben. Sie trauen sich nichts mehr zu, ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl nimmt möglicherweise ab. Und sie verärgern ihr Umfeld, das diese Ängste häufig nicht nachvollziehen kann. Wie auch, sie sind mit dem Bewusstsein nicht erklärbar und lassen sich auch nicht auf dieser Ebene auflösen.

Lediglich eingebildete und „falsch abgespeicherte Ereignisse“ machen uns Angst. Jedoch sind es nur eingebildete Szenarien und keine, die real stattgefunden haben. Unser Gehirn unterscheidet allerdings nicht zwischen realer Erfahrung und vorgestellter Situation.

Wenn die einschränkenden unbewussten Prozesse herausgearbeitet sind (Prozess-Diagnose), kann an der Auflösung der Flugangst oder des Lampenfiebers gearbeitet werden, was mit einem Meta-Coaching meist in wenigen Sitzungen zum Erfolg führt. Die Lösung der Ängste bringt Betroffenen und ihren Mitmenschen einen großen Zugewinn an neuer Lebensqualität. Schon deshalb lohnt es sich, diese Aufgabe mit fähiger Unterstützung eines Coaches in Angriff zu nehmen und nie mehr unter Flugangst oder Lampenfieber leiden zu müssen.

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