Raucherentwöhnung mit Hypnose – X statt Y

Raucherentwöhnung mit Hypnose

Ich möchte Ihnen hier einen Weg aufzeigen, wie Sie mit meiner Raucherentwöhnung zum Nichtraucher werden und endlich rauchfrei leben können. Ich habe diese Vorgehensweise bereits mit sehr vielen Klienten erfolgreich durchgeführt.

Fast alle Raucher, die zu einem Nichtrauchercoaching zu mir kommen, erzählen mir, was sie nicht mehr möchten: Sie möchten keine gelben Zähne mehr, nicht mehr nach Rauch riechen, beim Treppensteigen nicht mehr außer Atem kommen, kein Geld mehr für das Rauchen ausgeben usw., usw.. Meine Klienten sagen mir ziemlich genau, was sie nicht mehr wollen.
Was mir die Raucher aber immer verschweigen ist das, was sie anstatt zu rauchen eigentlich wollen.

Gehirne sind nicht sehr kooperativ

Der wesentliche Grund, warum es vielen Rauchern fast unmöglich ist, Nichtraucher zu werden und rauchfrei zu leben: Sie haben kein wirkliches Motiv. Also etwas, das sie als Nichtraucher können, ihnen aber als Raucher unmöglich ist. Aus diesem Grund sagt das Rauchergehirn: „Wenn du mir nichts Reizvolles anbieten kannst, dann mache ich halt das, was ich bislang gemacht habe: Rauchen“.

Dem Gehirn ist es nämlich egal, ob sein Inhaber raucht. Gehirne sind in dieser Hinsicht nicht sehr kooperativ. Sie haben ihren festen Grundsatz und wollen echte Alternativen zu einem gewohnten Verhalten. Und die neuen Wege müssen wesentlich reizvoller sein, als das alte Verhalten.

Aufbau meiner Raucherentwöhnung

Als Prozess dargestellt, macht der Raucher, der eigentlich Nichtraucher sein möchte, aber trotzdem raucht: „Y“ statt „X“. Er möchte gern „Verhalten X“, macht aber „Verhalten Y“. Wobei „Verhalten Y“ für Rauchen steht und „Verhalten X“ für etwas steht, dass er anstatt zu rauchen, machen würde.

Damit unser Raucher zukünftig ein anderes Verhalten, nämlich „X“ ausführen kann, braucht er zunächst ein starkes Motiv. Er braucht ein Motiv, das zu seiner Persönlichkeit passt, besser noch, ein Teil seiner Persönlichkeit ist. Und es sollte für den Raucher emotional geladen sein.
Die Suche nach geeigneten Motiven für eine Raucherentwöhnung ist die Hauptaufgabe der gesamten Veränderungsarbeit. Die Motive müssen zunächst gemeinsam mit dem Klienten herausgearbeitet werden, was nicht immer sehr einfach ist. Ich nehme bei meiner Raucherentwöhnung immer gleich 3 Motive, damit mein Klient auch eine gewisse Auswahl hat.
Wenn ich für meinen Klienten starke Motive gefunden habe, wird er in einen leichten Trancezustand geführt und erlebt nun, wie er „X“ macht. In Hypnose ist er bereits Nichtraucher und macht die Dinge, die er schon immer einmal machen wollte, die ihm aber als Raucher bislang nicht möglich waren. Anders ausgedrückt: Mein Klient macht eine kleine Reise in die Zukunft und erlebt ein Leben als freier Nichtraucher.

Jetzt ist es so, dass ein Erlebnis in Hypnose wesentlich intensiver wahrgenommen wird, als würde man es in der Realität erleben. Da dem Raucher sein neues Leben besser gefällt, als sein Raucherleben, entscheidet er sich dann dafür, sein erlebtes Nichtraucherleben nun auch in der Realität weiter zu führen.

Diese Art der Raucherentwöhnung funktioniert bei den meisten Klienten recht gut. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Die Ausnahmen sind die Klienten mit einem starken ausgeprägten „Denker“. Für diese Klienten wähle ich eine andere Strategie, um sie in ein rauchfreies Leben zu führen.

Wie wäre es: Möchten auch Sie erleben, wie es ist Nichtraucher zu sein?

 

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