Mit dem Rauchen aufhören – nur die Gedanken spielen nicht mit

Wenn Ihre Gedanken an das Rauchen Sie quälen gibt es nur einen Ausweg: eine Zigarette anzünden. Aber eigentlich wollten Sie mit dem Rauchen aufhören. Die innerliche Anspannung lässt erst nach, wenn Sie sich entschieden haben, die Nächste zu rauchen. Dazu braucht das Nervengift Nikotin nicht einmal durch Ihre bereits geschädigte Lunge über das Blut in Ihren Körper gelangen. Mit der Entscheidung eine zu rauchen hören Ihre Gedanken schlagartig mit der Quälerei auf. Zumindest für einige Zeit. Denn schon bald werden sie wieder anfangen mit der Gängelei.

Interessant ist: Sie sind nicht körperlich oder psychisch vom Nikotin abhängig. Sonst würden Ihre Gedanken Sie erst in Ruhe lassen, wenn das Nikotin Ihr Gehirn erreicht hat. Ihre Gedanken sorgen dafür, dass Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können.

Gehirne sind bei Süchten nicht sehr kooperativ. Ihnen (den Gehirnen)  ist es nämlich egal ob Sie mit dem Rauchen aufhören oder nicht. Sie machen einfach das, woran sie sich gewöhnt haben und was ihnen vertraut ist.

Gedanken sind frei. Und sie lassen sich nicht einfach abschalten. Den Zustand, wo sie abschalten nennen Kliniker Tod. Natürlich braucht der tote Raucher keine Zigaretten mehr. Aber der Tod ist nicht wirklich eine echte Alternative zum Rauchen, nicht wahr?

Bleiben wir deshalb lieber bei den Gedanken, die sich mit dem Rauchen einer Zigarette befassen. Die meisten Raucher, die ich unterstütze, Nichtraucher zu werden, wissen gar nicht, auf welche Art und Weise sie denken, bevor ich sie danach frage. Einige sind sogar überrascht darüber, dass sie Gedanken haben. Und manchmal kommt es sogar vor, dass mich Klienten fragen, ob sie schizophren wären, weil sie ihre Gedanken hören. Ich beruhige meine Klienten dann, indem ich ihnen erkläre, dass schizophrene Patienten nicht unterscheiden können, ob das was sie hören eigene Gedanken oder fremde Gedanken sind.

Sie können Ihre Gedanken natürlich auch sehen, dann gehören Sie zu den Menschen, die ihren Fokus überwiegend auf den visuellen Kanal lenken. Bleiben wir aber bei den auditiven Gedanken, die Sie innerlich hören können. Keine Angst, Sie sind jetzt nicht schizophren (wie bereits erklärt). Wenn sich quälende Gedanken nicht abschalten lassen, könnte es sehr nützlich sein, dem Gehirn eine Alternative anzubieten. Sozusagen einen Weg, der die quälenden Gedanken „beruhigt“. Denn wenn die Gedanken Sie nicht mehr quälen, können Sie mit dem Rauchen aufhören.

Zu einfach sagen Sie sich jetzt? Aber warum sollte eine Raucherentwöhnung immer nur kompliziert und aufwendig sein?

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