Soziale Phobie

Die soziale Phobie ist eine anhaltende Angst vor Situationen, in denen die Betroffenen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer Menschen stehen. Die Angst wird als übertrieben oder unvernünftig empfunden. Sie führt in der Regel zu ausgeprägten Vermeidungsverhalten.

Bei den sozialen Phobien wird in der Regel von einer Lebenszeitprävalenz von etwa 4 % ausgegangen. Nur ein geringer Teil der Betroffenen nimmt psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfen Anspruch. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Die Störung beginnt oft in der Jugend.

Die phobischen Ängste konzentrieren sich vor allem auf Situationen, in denen sich die Betroffenen der prüfenden Blicke durch andere Menschen ausgesetzt fühlen. Sie können klar abgegrenzt sein und beispielsweise auf Essen oder sprechen in der Öffentlichkeit beschränkt sein. Oftmals haben die Betroffenen Angst, etwas Lächerliches zu sagen oder nicht antworten zu können. Oder die Ängste sind unbestimmt und treten in fast allen sozialen Situationen außerhalb des Familienkreises auf. Angst, in der Öffentlichkeit zu erbrechen, kommt vor. Soziale Phobien sind auch mit einem niedrigen Selbstwertgefühl oder Furcht vor Kritik verbunden. Sie können sich in Beschwerden wie erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen äußern. Betroffene sind manchmal davon überzeugt, dass eine dieser sekundären Manifestation ihrer Angst das primäre Problem darstellt. Die Symptome können sich bis zu einer Panikattacke steigern. In extremen Fällen kann ein beträchtliches Vermeidungsverhalten sogar zu vollständiger sozialer Isolation führen.

Soziale Phobie und diagnostische Leitlinien

für eine eindeutige Diagnose müssen alle folgenden Kriterien erfüllt sein:

  1. Die psychischen, Verhaltens- oder vegetativen Symptome müssen primäre Manifestation der Angst sein und nicht auf anderen Symptomen wie Wahn und Zwangsgedanken beruhen.
  2. Die Angst muss auf bestimmte soziale Situation beschränkt sein oder darin überwiegen.
  3. Wann immer möglich, Vermeidung der phobischen Situation.

 

In mehr als zwei von drei Fällen kommt es gleichzeitig zum Auftreten weiterer psychischer Probleme. Spezifische Phobien (59 %) und die Agoraphobie (45 %) sind am häufigsten. Bei 20 % der Betroffenen kommt es zu Alkoholmissbrauch bzw. zu Alkoholabhängigkeit. Jeder sechste leider gleichzeitig unter einer depressiven Störung. Auch eine Abhängigkeit von Benzodiazepinen kommt vor.

Meine Therapie bei Sozialer Phobie

Meine Hypnosetherapie bei Sozialer Phobie ist prozess-und ursachenorientiert. Jeder Klient ist für mich einzigartig, deshalb berücksichtige ich in der therapeutischen Arbeit sein subjektives Erleben. Die Therapie passt sich an meine Klienten an. Die Klienten brauchen sich nicht an meine Therapie anzupassen.

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