Blockaden lösen

Menschen haben täglich mehrere tausend Gedanken. Über 95 Prozent davon sind unbewusst. Sie bestimmen unsere Stimmung und unser Verhalten.

Blockaden lösen Teil 1

Diese interne Gedankenbeeinflussung kann nützlich oder hinderlich für unser Leben sein.

Die weniger nützlichen unbewussten Gedanken dieser automatischen Berieselungen haben leider eine starke Selbstwert reduzierende Wirkung und bestimmen die Art und Weise, wie und was wir über uns selbst denken.

Das kann sehr oft dazu führen, dass man sich selbst einschränkt, da diese Gedanken auch große Zweifel und Befürchtungen beinhalten können. Abzugrenzen sind hier zunächst die dysfunktionalen Kognitionen bei psychischen Erkrankungen, wie Depressionen, Angststörungen und Zwangserkrankungen, für die eine Psychotherapie notwendig ist.

 

So können Blockaden entstehen

Hinderliche alltägliche Gedanken, die den „Fluss des Lebens“ einschränken, werden meistens bereits schon in der Kindheit vom Unterbewusstsein aufgenommen und abgespeichert:

  • Das kannst Du nicht
  • Nimm Dich doch nicht so wichtig
  • Sei bescheiden
  • Der Klügere gibt nach.

Wer kennt das nicht?

Oftmals war es von den Bezugspersonen (Eltern, Lehrer etc.) nicht einmal bewertend gemeint, sie haben sich vielleicht gar nichts dabei gedacht. Dennoch können diese nachteiligen gedanklichen Erfahrungen prägende Auswirkungen auf unser Leben haben. Sogar jahrzehntelang können sie als Glaubenssätze unser Verhalten und Empfinden tagtäglich extrem beeinflussen, ohne dass es uns bewusst ist.

In der Psychologie spricht man dann auch von inneren Saboteuren. Bestimmte Handlungen werden erschwert oder sind unmöglich auszuführen. Pläne werden vorschnell über den Haufen geworfen und man fährt mit angezogener Handbremse durch das Leben.

Lesen Sie bitte auch den zweiten Teil: Blockaden auflösen.

 

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