Angst vorm Autofahren – Amaxophobie oder Fahrphobie

Angst vorm Autofahren

Fahrangst (Amaxophobie) ist die Angst vor dem Autofahren im Verkehr. Die Zahl der Betroffenen steigt – besonders unter Frauen. Wer Angst vorm Autofahren hat, ist in seinem Alltag stark eingeschränkt.

Panik und Ängste kommen in unserer Gesellschaft häufig vor. Dabei werden nachvollziehbare, einleuchtende Ängste von schwer zu verstehenden Ängsten unterschieden. Auch Fahrangst lässt sich einer dieser Gruppen zuordnen. Die Angst bezieht sich auf Situationen im Straßenverkehr, die als bedrohlich empfunden werden: fahren auf der Autobahn, fahren über Brücken, fahren auf einspurigen Landstraßen, Abschnitte mit Leitplanken ohne Seitenstreifen, Baustellen oder das Befahren unbekannter Strecken. Ein Unfall wird befürchtet, man hat Angst andere zu verletzen oder zu töten oder denkt an andere Katastrophen.

Betroffene reagieren dann bei einem Versuch, solche Situationen trotz ihrer Angst zu meistern mit heftigen körperlichen Symptomen. Oftmals vermeiden Sie dann diese bedrohlichen Situationen. Dieses Vermeidungsverhalten wirkt wie ein Verstärker. Schließlich können dann auch harmlose Situationen mit Angst betrachtet werden. Möglicherweise wird das Autofahren ganz eingestellt.

Die totale Vermeidung Auto zu fahren, führt zu einem Verlust an Mobilität, Selbstbewusstsein und Lebensqualität. Ganz zu schweigen von den beruflichen Schwierigkeiten die daraus entstehen können. Als Fahrphobie werden die schweren Formen der Fahrangst bezeichnet. Sie haben Krankheitswert und müssen mit einer entsprechenden Therapie behandelt werden. Wissenschaftlich betrachtet gehört die Fahrangst zu den spezifischen Phobien. Die Befürchtungen sind primär auf die von den Situationen und Objekten ausgehenden Gefahren und Bedrohungen fokussiert. Z. B. Angst vor einem Flugzeugunglück, Angst vor Verletzungen durch einen Hund, Angst vor Unfällen bei Autofahrphobien.

Symptome bei Angst vorm Autofahren

Klassische Körpersymptome bei Ängsten sind starker Herzschlag, veränderte Atmung, feuchte Hände kribbeln in Armen und Beinen, Druck in der Brust, Druck in den Augen und im Kopfbereich, Verspannungen im Nacken und Oberarm, Tunnelblick. Weitere Symptome bei Fahrphobie: Fahrbahn-Neigungen werden extrem wahrgenommen und als unangenehm empfunden. Dieses Gefühl kann sich soweit steigern, dass Betroffene glauben das Auto kippt um. Angst vor Kontrollverlust über das Fahrzeug/die Lenkung kommt vor. Sie ist dann oft von dem Gefühl begleitet, dass die Situation nicht real ist und man nicht selber fährt. Bei schweren Formen der Fahrphobie kann es sogar zu Panikattacken beim Autofahren kommen.

Angststörungen und Phobien entwickeln sich häufig langsam. Sie werden meistens nicht wahrgenommen, bis ein Punkt erreicht ist an dem sie nicht mehr ignoriert werden können. Negative Erfahrungen können sich in unserem Unterbewusstsein stark verwurzeln und ein Angstprogramm entstehen lassen, das in bestimmten Situationen (Autofahren) körperliche Symptome erzeugt.

Meine Hypnosetherapie hilft Ihnen, Ihre Angst vor dem Autofahren schonend und sicher auflösen zu können. Dazu stehen uns verschiedene therapeutische Ansätze zur Verfügung. Je nachdem, wie stark die Angst entwickelt ist, passt sich meine Therapie an den Klienten an und nicht der Klient an die Therapie, wie es bei den klassischen Therapien gefordert wird.

Meine Therapie bei Fahrangst

Meine Hypnosetherapie bei Fahrangst ist prozess-und ursachenorientiert. Jeder Klient ist für mich einzigartig, deshalb berücksichtige ich sein subjektives Erleben in der therapeutischen Arbeit. Meine Fahrangst Therapie passt sich an meine Klienten an, nicht die Klienten an meine Therapie.

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