Platzangst – die Angst vor engen Räumen

In der Fachsprache wird Platzangst als Klaustrophobie oder auch als Raumangst bezeichnet. Diese Angststörung gehört zu den spezifischen Phobien. Betroffene haben Angst vor dem tatsächlichen oder gefühlten Eingesperrtsein. Angst kann auch durch die bloße Präsenz von engen oder abgeschlossenen Räumen entstehen. In einigen Fällen kann bereits eine geschlossene Tür eine Panikattacke erzeugen.

Klaustrophobie lässt sich in zwei verwandte Ängste kategorisieren:

  • Angst vor dem Ersticken
  • Angst vor Einengung

 

Betroffene können in entsprechenden Situationen  hyperventilierten und Schweißausbrüche bekommen.

Im Alltag sind klaustrophobe Ängste weit verbreitet. Etwa 5-7 % der Bevölkerung sollen darunter leiden. Manche Schätzungen gehen sogar von 15 % aus.

Die Angst vor engen Räumen macht sich in Aufzügen, Bussen und Bahnen, in Flugzeugen, Kaufhäusern und Kinos bemerkbar und kann zum Albtraum werden. Angst kann auch in größeren Räumen entstehen, die sehr überfüllt sind oder generell bei Menschenansammlungen, so dass der Klaustrophobiker sich eingeengt fühlt. Für Betroffene bedeutet dies immer eine Einschränkung in ihrer Lebensqualität. In Hochhäusern werden Fahrstühle gemieden und stattdessen die Treppe benutzt. Zum Teil sind Bus-, Bahn- und Flugreisen nicht möglich. Das betreten kleiner Räume (Umkleidekabinen, kleine Zimmer, Kellerräume) oder das Befahren von Tunneln löst Angst aus. Auch enge Kleidung kann eine Reaktion hervorbringen.

Nicht jeder Betroffene muss unbedingt behandelt werden. Einige Menschen sind jedoch so sehr in Ihrem Alltag eingeschränkt, dass eine Therapie sinnvoll ist.

Die Angst bei Klaustrophobie kann sich bis zu Panikattacken steigern. Dann ist ein normales Leben nicht mehr möglich. Oftmals haben Betroffene auch Angst, sollten sie einen Panikanfall bekommen, sich in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen.

Hypnosetherapie bei Platzangst

Der unbewusste Prozess, der die Angst und die daraus entstehenden körperlichen Symptome erzeugt, muss genau herausgearbeitet werden. Bei reinen Phobien hat es sich bewährt, die Angst dort aufzulösen wo das Angst-Muster entstanden ist. Eine prozess- und ursachenorientierte Hypnosetherapie kann durchaus schnell zu einer Heilung dieser psychischen Krankheit führen, wenn an der Ursache gearbeitet wird.

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