Arachnophobie oder Spinnenphobie – die Angst vor Spinnen

Spinnenphobie oder Arachnophobie ist die Angst vor Spinnen. Die Gehirne von Menschen mit Spinnenangst codieren Bilder von Spinnen auf eine besondere Art und Weise. Nicht die Bilder erzeugen die Angst, sondern die Angst entsteht durch die Art und Weise wie die Bilder codiert sind.

Spinnenphobiker befassen sich mit folgenden Dingen oftmals sehr intensiv:

  • die Wahrscheinlichkeit von einer Spinne gebissen zu werden
  • der Schweregrad der Verletzungen dadurch
  • wie rational begründbar ihre Angst ist.

 

Ihre negativen Vorstellungen können sie auch visualisieren, ohne dass eine Spinne anwesend sein muss. Dazu gehen Sie in einen Bewusstseinszustand, den man Trance nennt. Man könnte auch sagen, Spinnenphobiker hypnotisieren sich selbst. Und das machen sie nahezu perfekt. Das könnte einer der Gründe sein, warum Menschen Angst vor Spinnen entwickeln können. Ich behaupte hier nicht, dass dies der einzige Weg ist eine Spinnenangst aufrechtzuerhalten.

Aus psychologischer Sicht gibt es verschiedene Ursachen die für eine Spinnenphobie verantwortlich sein können. In wissenschaftlichen Kreisen werden sie kontrovers diskutiert. (Spinnenphobiker sind diese Diskussionen nur wenig hilfreich.) Folgende Ursachen sollen als Grund für eine Spinnenphobie infrage kommen:

  1. Evolutionsbedingte Urangst-Teorie
    Die Angstreaktion auf gefährliche Tiere ist den Menschen nach dieser Theorie angeboren.
  2. Kulturell-bedingte Ursachen
    Aus dem Ekelfaktor vor Spinnen kann sich eine Spinnenphobie entwickeln.
  3. Erlernte Spinnenangst
    Nach dieser Theorie lernt ein Gehirn die Angst vor Spinnen. In der Regel geschieht dies in der Kindheit und kann sich auch am Verhalten der Eltern orientieren.

 

Welche Ursache nun für die Angst verantwortlich ist, muss im Einzelfall geklärt werden. Möglicherweise kann auch ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen verantwortlich sein.

 

Meine Therapie bei Spinnenphobie

Meine Therapie bei Arachnophobie ist prozess-und ursachenorientiert. Ich arbeite auch ganz ohne Hypnose. Für mich ist jeder Klient einzigartig, deshalb fließt sein subjektives Erleben in den Therapieprozess mit ein. Die Therapie passt sich an den Klienten an, nicht der Klient an die Therapie.

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